Die Manipulation ist allegegenwärtig und unumgänglich hier. Auf dem Schiff wird es mir deutlicher als an Land, aber die Gesetze sind gleich.
Die Menschen hängen in Ihren Rollen fest, und auch wenn sie sie umgehen wollen, und sich ihre Wunschrolle nehmen, spielen sie sie nicht frei.
Hier stellt sich öfter die Gelegenheit oder die Anforderung, in den Spiegel zu schauen, und der Blick fällt entweder schärfer und gnadenloser aus, oder er ist trüber.
Ich stelle fest, dass die Menschen ihrer Situation eine besondere Erwartungshaltung entgegenbringen, die nicht dem Alltag an Land entspricht. Der zweite Teil des vorangegangenen Satzes ist eine Behauptung, die rein spekulativ ist. Ich verlasse mich auf meine Intuition.
Weiterhin wird den noch existierenden Bezügen zur “Landsituation” (=Vergangenheit und Zukunft) ebenfalls viel Erwartung entgegengebracht, die gleichermaßen losgelöst scheint.
Ich selbst verbringe mehr Zeit damit als sonst, zu unterscheiden, was ich interpretiere und was ich wahrnehme.
Ich habe 2 Bier getrunken, es ist 02:14 Uhr, Freitag.
Nebenbei gibt es wieder neues Bildmaterial in der Gallerie.
















2 Kommentare
Christa Göbel sagt:
2007/12/15 von 20:51 (UTC 2)
Hallo Philosoph Kraftschaum,
dazu kann ich nur sagen: Jeder trägt eine Maske, die er nur ganz selten ablegt. Es ist aber wichtig einen Freund zu haben, bei dem man diese Maske fallen lassen kann. Wirkliche Freunde sind sehr wichtig im Leben, sowie eine intakte Familie, auf die man sich im Ernstfall verlassen kann.
Bianca1 sagt:
2007/12/19 von 19:00 (UTC 2)
Hallo Kraftschaum, Weihnachten, das Fest der gegenseitigen “Bespiegelung” steht vor der Tür und ich hoffe, Du hast schon unsere Karte erhalten und in den Spiegel geschaut
). Ich wünsch Dir gute Reise und freu mich auf schöne Bilder von der großen weiten Welt …