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Maschine läuft…

So, High Noon, Horrido! Ich bin wieder unterwegs… In Erwartung der Ereignisse male ich mir meine Zukunft aus, mit all den Entertainmentplänen, Mottoparties, Gästebetreuungen etc. die ich bestreiten werde. Ich habe da ein Bild vor meinem inneren Auge… Manchmal muss man auch mal ein Auge zudrücken, denke ich. Oder mit geöffneten Augen durchs Leben gehen,… Continue reading »

23:55

Soweit ist es noch nicht, aber ich bin trotzdem schon da, vielleicht sogar schon weiter. Eigentlich habe ich in den letzten Wochen etwas gemacht, was ich ablehne: die Gegenwart in vielerlei Hinsicht ausgeblendet. Das innere Auge auf die nächste Reise gerichtet, habe ich vieles um mich herum nur schemenhaft erlebt. Ausserdem (vielleicht dadurch verursacht) hat… Continue reading »

See-Land-Halb-Zeit

Ich komme gerade aus Hamburg zurück, und wollte eigentlich zu F., aber habe mich doch entschieden, in Frankfurt zu übernachten. Ich bin ganz aufgekratzt, habe eben im Auto noch sehr laut sehr gute Musik gehört, und bin total energiegeladen, muss jetzt aber mal runterkommen, damit ich mich ausruhen kann. Ich war die letzten Tage viel… Continue reading »

cool down…

… hier in der Heimat, das ist es, was ich heute gemacht habe. Auch dies vollzieht sich in mehreren Realitätsebenen, z.B. mein Besuch beim Arbeitsamt zwecks persönlicher Meldung, und buchstäblich der Temperaturunterschied, den ich unter stillem Protest hinnehme. Die Werbeplakate in Frankfurt fielen mir auf, die Frauen sehen alle so aus, als wäre gerade was… Continue reading »

Seitenwechsel

Ich bin wieder zurück in Deutschland, und werde mich gleich schlafen legen, ich bin unglaublich müde. Ein seltsames Gefühl ist in mir, da ich den Unterschied zwischen Land und See deutlich spüre, insbesondere an den Menschen um mich herum, z. B. denen im Flugzeug und an den Flughäfen. Es kommt mir ganz seltsam vor, in… Continue reading »

Nachtrag zum genuesischen Techno

Eine Mischung aus Veganern, Hunden, Computerfreaks, Realitätsflüchtlingen, Pseudolinken, Sprösslinge von Ärzten und Rechtsanwälten, auch Arbeitertypen und Gärtner sind hier. Einer der Gärtner trägt immer Steine, sagt er. Viele können englisch sprechen. Die soziale Geste des Kokainangebotes ist löblich. Die Musik ist absichtslos, im Gegensatz zu Pop-Musik sehr angenehm. Sie gibt Freiheit, die Leute hier greifen… Continue reading »

nach einem Gespräch mit einer Kollegin…

Die Manipulation ist allegegenwärtig und unumgänglich hier. Auf dem Schiff wird es mir deutlicher als an Land, aber die Gesetze sind gleich. Die Menschen hängen in Ihren Rollen fest, und auch wenn sie sie umgehen wollen, und sich ihre Wunschrolle nehmen, spielen sie sie nicht frei. Hier stellt sich öfter die Gelegenheit oder die Anforderung,… Continue reading »

Chaos

Die Werftzeit ist schon chaotisch, und es ist heute anstrengend für mich. Wir haben heute unter dem Schiff drehen dürfen, aber ich hatte gar keinen Blick für das Besondere daran, ich glaube, meine Aufnahmen sind langweilig. Ich habe mal kurz drübergeschaut. Ich glaube zwar, dass das Material benutzbar ist, aber ich habe kein richtiges Gefühl… Continue reading »

Genua

Wir liegen im Trockendock, ein aussergewöhnlicher Zustand für Schiff und Besatzung. Aussen am Schiff werden Wartungsarbeiten ausgeführt, wie beispielsweise das Abstrahlen der Schiffsunterseite mit Sand, um Schmutz zu beseitigen. In den Innenbereichen wird viel renoviert, neue Kacheln teilweise, neue Anstriche, neue Sitzbezüge, und wir bekommen auch im Lauf der nächsten Tage neue Uniformen. Wir drehen… Continue reading »

the message of the day

Hier noch 2 Hinweise, die ich am Frankfurter Flughafen gesehen habe:

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